Über Leben mit Reizdarm

Mittlerweile finden sich eine Menge Informationen im Netz über das Reizdarmsyndrom, doch sind diese Informationen meistens von Ärzten geschrieben und nicht von Betroffenen. Letztendlich bekommt man auf jeder Seite fast das gleiche zu lesen. Doch ich wollte auch wissen wie es Betroffenen mit dem Reizdarm geht und vor allem was ihnen hilft und wie sie im Alltag damit umgehen. Also habe ich mir gedacht darüber einen Blog zu machen. Und das Feedback von euch zeigt mir das es die richtige Entscheidung war. Deswegen freue ich mich wenn auch Du deine Geschichte mit uns Betroffenen teilen möchtest.

Über mich

Vor über 10 Jahren habe ich das erste Mal die Diagnose Reizdarmsyndrom bekommen. Mein damaliger Arzt hat mir zwar versucht zu erklären was das für mich bedeutet, doch verstanden habe ich es nicht. Ich habe mich nicht weiter darum gekümmert und einfach mit meinen Reizdarm gelebt.

Es sind viele Jahre ins Land gezogen bis ich angefangen habe zu recherchieren und mich mehr mit dem Thema auseinander zusetzen.

„Ich habe einfach mit dem Reizdarm gelebt…“

Ich war bei vielen Ärzten und alle haben mir immer wieder einen Reizdarm diagnostiziert. Doch langsam hatte ich immer mehr das Gefühl, das es nicht nur der Reizdarm ist, sondern das ich Lebensmittelunverträglichkeiten habe. Als ich dann vor ein paar Jahren nach Berlin zog, nutze ich meine Chance und ging zu vielen Ärzten und ließ eine Menge Untersuchungen machen. Angefangen hat es mit Bluttests, dann Ultraschall am Magen bis hin zu einer Darmspiegelung. Die Ergebnisse waren immer eindeutig. Organisch gesehen war ich kerngesund.

Das konnte ich nicht ganz glauben, denn immer öfter bekam ich eine Magenschleimhautentzündung und die wurde auch nur mit Tabletten behandelt. Ich habe den Arzt gewechselt und es wurden weitere Untersuchungen gemacht. Von einer Magenspieglung bis hin zu Lebensmittelallergietests. Hier kamen dann zu der Diagnose Reizdarm auch noch Reizmagen und eine leichte chronische Magenschleimhautentzündung.

„Immer wieder wurde mir gesagt, dass ich organisch gesehen kerngesund bin…“

Ich hatte genug und habe meinen Arzt gebeten mir ein Rezept für eine Ernährungsberatung zu geben. Ich wollte nicht ständig Tabletten nehmen. In Berlin gibt es einige Ernährungsberater und die Auswahl fiel mir schwer. Doch bereits bei meinem ersten Gespräch wusste ich, da sitzt jemand der mich und mein Leiden versteht und der mir endlich ohne Tabletten helfen kann.

Mir ging es bereits in der Karenzphase schon besser. Doch danach ging es daran herauszufinden was einem bekommt und was nicht. Das war schwierig und auch anstrengend, aber es hat sich so was von gelohnt.

Ich weiß heute worauf ich achten muss und was ich essen kann. Ich esse mit einem guten Gefühl und da sich meine Beschwerden sehr vermindert haben, habe ich ein viel besseres Lebensgefühl bekommen. Meine Medikamente brauche ich nur noch selten.

„Eine Ernährungsberatung kann sinnvoll sein…“

Wenn ich sehr viel Stress habe hilft leider auch die beste Ernährung nichts. Dann greife ich auf Entspannungsübungen, Tee und manchmal auch Tabletten zurück.

Zu meiner Ernährungsweise findet ihr hier mehr auf dem Blog und in meinem E-Book.

Falls du irgendwelche Fragen hast, schreib mir gerne an info@leben-mit-reizdarm.de.