Hallo ihr Lieben,

wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr bestimmt mitbekommen, dass ich 3 Tage mit meiner Firma unterwegs war. Heute möchte ich euch darüber berichten.

Als ich aus dem Sommerurlaub kam hieß es, dass meine Firma eine Fahrt zum 20 jährigen Jubiläum plant. Für mich war das erst einmal ein Schock. Ich war mir nicht sicher ob ich mitfahre. Doch dann kam die Einladung und in dieser stand, dass gerne auf die besonderen Ernährungswünsche der Mitarbeiter eingegangen wird. Tja damit war wohl meine Ausrede dahin. Also blieb mir nichts anderes übrig als anzukündigen was ich alles nicht essen kann. Da diese Liste elend lang ist, hab ich beschlossen eine kurze Liste zu schreiben mit den Lebensmitteln die ich gut vertrage.

Zu der Fahrt selber wurde nichts bekannt gegeben. Wir haben ein Bilderrätsel bekommen und anhand dieser Bilder konnten wir in etwa erahnen was wir unternehmen werden. Deswegen habe ich eine Menge Essen für mich vorbereitet.

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Bananen, verschiedene Teesorten, Reiswaffeln, selbstgemachtes Müsli, Brot, Muffins, Mandelmus, Avocados, Blumenbrot, Raw Bite, Macadamia Milch

Wie ich in den nächsten Tagen feststellen musste, war diese Vorbereitung auch wirklich nötig.

TAG 1

Am ersten Tag sind wir um 12 Uhr in Leipzig angekommen und haben uns die Uni angesehen, danach sind wir mit dem Bus in den Harz gefahren. Dort sind wir erst einmal auf den Hexentanzplatz nach Thale und haben die Bobbahn unsicher gemacht. Hat viel Spaß gemacht. Danach sind wir mit knurrenden Magen in unsere Unterkunft gefahren und haben sofort zu Abend gegessen. Es gab Salat, Wurst- und Käseplatten sowie Kassler mit Gemüseauflauf und Brötchen. Ich habe nur Kassler und etwas Salat gegessen. Denn Wurst und Käse meide ich wenn ich nicht weiß was drin ist. Und Brot und Brötchen esse ich nur selbst gebackenes. Nach dem Essen bezogen wir unsere Zimmer und anschließend gab es noch eine Führung. Denn unsere Unterkunft war ein Kloster. Nach der Führung haben wir uns noch zusammengesetzt und geredet.

kloster

Zum Glück hatte ich viel Proviant mit, was ich auch gerne gegessen habe. Leider gab es bei unserer Unterkunft kein stilles Wasser. Deswegen habe ich abends Mineralwasser mit Sprudel getrunken. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil mein Magen gegrummelt hat.

TAG 2

Nachdem ich nicht wirklich schlafen konnte, bin ich früh aufgestanden und habe mir den Sonnenaufgang angesehen.

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Zum Frühstück habe ich mir sicherheitshalber mein Brot und eine Avocado eingesteckt. Das war auch gut so, denn es gab eine Käse- und Wurstplatte, Müsli, Obstsalat, Brot, Brötchen, Ei, Jogurt und Quark.

Anschließend habe ich mir in meinem Zimmer Reiswaffeln mit Avocado belegt sowie mir Muffins und Bananen eingepackt. Wir sind nach dem Frühstück 8 km zu einem Schloss gewandert. Dort wartete eine Gulaschsuppe und belegte Brötchen auf uns. Also nichts für mich.

Wir sind dann mit den Bus nach Goslar gefahren. Auf dem Weg dorthin habe ich meine Reiswaffeln gegessen. In Goslar haben wir eine Stadtrundfahrt gemacht und sind danach in eine Konditorei gegangen. Dort haben meine Kollegen Kaffee und Kuchen gegessen. Auch hier habe ich nichts gegessen. Stattdessen habe ich danach meine Muffins gegessen. Wir haben dann noch Goslar zu Fuß erkundet. Hier habe ich die Gelegenheit genutzt und mich mit stillem Wasser eingedeckt.

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Abends gab es großes Buffet mit Kartoffeln, Reis, Fleisch, Fisch, Salate etc. Ich habe mir den Bauch mit Kartoffeln und Kassler vollgeschlagen. Für den nächsten Tag habe ich mir gleich Reis, Fleisch und Salat eingepackt.

Tag 3

Die Nacht hatte ich viel besser geschlafen, dennoch viel zu kurz ;). Dieses Mal habe ich mein Müsli mit Jogurt zum Frühstück gegessen. Für unterwegs habe ich mir mein selbst gebackenes Brot mit Avocado belegt, sowie das Essen vom vorherigen Abend mitgenommen. Diesen Morgen ging es mir nicht besonders gut. Mir war irgendwie flau im Magen. Wir sind zum Mittag in einem Bergwerk angekommen und haben dieses auch besichtigt. Vor Ort habe ich dann mein mitgebrachtes Essen gegessen. Danach sind wir zu einem Weingut gefahren und dann endlich wieder nach Leipzig. In Leipzig mussten wir noch in unseren Zug nach Berlin steigen und dann war ich endlich um neun Uhr abends Zuhause.

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Fazit

Ich hatte wirklich viel Spaß auf der Fahrt. Und abgesehen vom Essen war es wirklich echt toll. Ich würde wieder mitfahren, nur dieses Mal noch besser vorbereitet.

Wir müssen täglich mit dem Reizdarmsyndrom leben und oft haben wir Angst bestimmte Dinge zu tun. Ich hatte bei dieser Fahrt sehr viel Angst. Ich hatte gehofft noch vor der Fahrt krank zu werden, doch ich blieb gesund. Bis auf etwas Magengrummeln hatte ich nichts. Wir machen uns im Vorfeld immer viel zu viele Gedanken. Wir sind stärker als wir denken.

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