Hallo zusammen,

ich habe vor längerer Zeit auch schon einmal versprochen, über meine Therapiearten des Reizdarmsyndroms zu schreiben. Ich habe seit 2,5 Jahren ein Reizdarm und ich habe alle ärztlichen Untersuchungen hinter mir, die man nur haben kann. Man findet nichts.
Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich mich damit nicht zufrieden gebe, dann es gab auch ein Leben vor dem Reizdarm, und das war super. Ich bin dann zu vielen Heilpraktikern gegangen, doch leider konnte eine konstante Verbesserung nicht erreicht werden. Irgendwann bin ich beim Osteopathen gelandet und ich muss sagen, dass diese eine komplette andere Art haben, zu behandeln. Er hat mich durchgecheckt und schon beim ersten Besuch gesagt, dass das definitiv psychisch bei mir ist. Er hat einige Punkte an meinem Bauch gedrückt, die sehr schmerzhaft waren. Mein Gallengang und auch der Bauchspeicheldrüsengang waren komplett verhärtet und da konnten keine Verdauungssäfte fließen. Diese Behandlung hat mich eine ganze Woche lang total glücklich gemacht, denn ab da, war mein Bauch beruhigt und mein Stuhlgang wieder normal. Das war echt unglaublich!!!
Und zudem gehe ich derzeit noch parallel zu einer Frau, die mit mir die Rosenmethode ausübt. Das könnt ihr euch so vorstellen, dass sie über den Körper und dessen Verspannungen, an ganz tief sitzende seelische Blockaden kommt. Und man kann mit der Methode sogar herausfinden, warum man gewisse Probleme hat. Es ist unglaublich, aber ich weiß seither, wo bei mir der Schuh drückt und ich muss nur mutig genug sein, mein Leben umzustellen… Es hört sich vielleicht jetzt etwas absurd an, für jemanden, der diesen Weg noch nicht gegangen ist, aber ich schwöre auf diese beiden Therapieformen: Osteopathie und Rosenmethode. Beides greift für mich ins andere über und bringt den Körper wieder ins Gleichgewicht.
Ich bin definitiv noch nicht „geheilt“, aber mir geht es viel besser!!! Ich kann schon wieder mehr essen…. und es gab Zeiten, da habe ich NICHTS vertragen, absolut nichts. Habe 8 Kilo abgenommen, obwohl ich so oder so schon sehr schmal bin.

Ich möchte euch ermutigen: bleibt dran, gebt nicht auf und glaubt keinem Arzt! Geht euren Weg und sucht nach eurer Heilung. Bei mir hat das jetzt 2,5 Jahre gedauert, bis endlich mal Licht am Ende des Tunnels sichtbar war.

Viele Grüße an alle Darmgeplagten da draußen,
Katja

4 thoughts on “Gastbeitrag: Meine Erfahrung mit einem Osteopathen und der Rosenmethode

  1. Hallo Sandra!
    Ich surfe schon den ganzen Abend über deinen tollen Blog. Ich habe auch seit Jahren mit meinem Reizdarm zu kämpfen. Irgendwie vertrage ich immer weniger Lebensmittel (bilde ich mir zumindest ein), obwohl ich bei Untersuchungen rein gar keine Intoleranzen habe. Es gab wirklich Zeiten, in denen ich das Haus nicht verlassen wollte und mir sogar therapeutische Hilfe gesucht habe. Seitdem ich regelmäßig laufen gehe und mit dem Rauchen aufgehört habe, geht es mir deutlich besser und der Reizdarm belastet mich im Alltag immer weniger. Ich probiere gerne immer wieder neue Mittel aus, deshalb finde ich diesen Artikel jetzt auch so spannend, dass ich einfach kommentieren musste 🙂 Ich gehe zu Heilpraktikern (Ärzte reagieren immer mit Unverständnis) und kann meine Symptome damit wirklich Stück für Stück aber nachhaltig reduzieren. Einer der Heilpraktiker hat mir mal die Dropchen empfohlen, die ich seit ein paar Monaten regelmäßig nehme. Ich kann es jedem, ohne hier für ein bestimmtes Produkt Werbung machen zu wollen, nur wärmstens empfehlen. Ich habe mittlerweile nur noch 1-2 Mal pro Woche mit meinem RDS zu kämpfen! Jetzt weiß ich endlich wieder was Lebensqualität heißt! Als nächstes möchte ich dann mal die Rosenmethode ausprobieren. Ich hoffe es hilft mir auch. Mach weiter so!

    1. Hallo Maria, vielen Dank für deine lieben Worte. Ich freue mich sehr, dass du einen Weg gefunden hast deinen Reizdarm in den Griff zu bekommen. Vielen Dank, dass du hier deine Erfahrungen geteilt hast.

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