Hallo meine Lieben,

auswärts essen ist für jeden von uns RDSler wirklich kein Kinderspiel. Oft geht man mit einem unguten Gefühl in ein Restaurant oder meidet das Essen gehen ganz. Ich bin jemand von der letzten Sorte. Ich mache immer einen großen Bogen um Restaurants, doch in den letzten Wochen (wir sind umgezogen und hatten 5 Wochen keine Küche, nur provisorisch einige Dinge) sind wir im Vergleich zu den letzten Jahren sehr oft im Restaurant gewesen. Das war für mich schon eine Herausforderung, aber ohne wäre das Leben ja langweilig ;).

Ich habe mir eine Vorgehensweise angeeignet und möchte diese heute mit euch teilen.

Speisekarte vorher im Internet studieren

Heutzutage haben die Restaurants eine eigene Webseite wo oft auch ihre gesamte Speisekarte zu finden ist. Schaut euch die Karte genau an und sucht euch bereits vorher ein Gericht aus, welches ihr definitiv essen könnt. Ich gehe mit einem viel besseren Gefühl in ein Restaurant wenn ich weiß welches Gericht ich essen kann.

Sichere Gerichte wählen

„Sichere Gerichte“ bedeutet, dass sie für euch von den Zutaten her verträglich sind. In meinem Fall wäre das Reis, Kartoffeln, Folienkartoffel/Backkartoffel, selbstgemachtes Kartoffelpüree und Filet von Fisch und Fleisch. Reis wird normalerweise einfach mit Wasser gekocht und gesalzen. Dasselbe wird mit normalen Salzkartoffeln gemacht. Folienkartoffel sind noch am besten, denn diese werden nicht gewürzt, maximal vorgekocht, aber eigentlich nur in Alufolie gebacken. Kartoffelpüree ist immer so eine Sache, aber meistens wird es nur gewürzt und mit Butter cremig gestampft. Also nichts dabei was Bauchweh verursachen könnte. Bei Fleisch- und Fischfilet ist es auch nicht kompliziert. Diese werden meistens in einer Pfanne gebraten und anschließend nur etwas gewürzt.

Spargel mit Putenfleisch
Salzkartoffeln mit Putenfilet und Spargel mit brauner Butter

 

Fisch mit Kartoffelpüree
Fischfilet mit Kartoffelpüree und Zucchini-Paprika-Gemüse

 

Kartoffelpüree mit Leber
Leber mit Kartoffelpüree mit gebratenen Apfel und Zwiebeln (die Zwiebeln habe ich natürlich nicht gegessen)

 

Spargel mit Kartoffeln
Salzkartoffeln mit Spargel und brauner Butter (hier habe ich nur die Tomaten aussortiert)

 

Rinderfilet mit einer Backkartoffel und hausgemachter Sauerrahm, dazu Knoblauchbrot (wenn der Sauerrahm nicht selbstgemacht gewesen wäre, hätte ich ohne bestellt, auch das Brot ist nichts für meinen Bauch)

 

Salat ohne Dressing

In vielen Restaurants gibt es zum Gericht vorher einen Salat. Bestellt den Salat ohne Dressing. Denn meistens sind diese gekauft. Oft werden Öl und Essig extra zum Salat serviert und man kann sich selbst etwas Öl drüber geben. Und scheut euch nicht zu fragen was alles in dem Salat ist und zu sagen wenn ihr etwas nicht möchtet.

Finger weg von Pfannengerichten

Diese Gerichte meide ich grundsätzlich, denn hier sind oft Gewürzmischungen und irgendein Fond dran. Ich reagiere empfindlich auf einige Gewürze und besonders Fonds die mit Instant Brühe hergestellt wurden. Das gleiche gilt für Risotto.

Ich hoffe diese Tipps helfen euch auch etwas und ihr probiert es mal aus. Habt ihr noch Tipps? Macht ihr einen Bogen um Restaurants? Oder geht ihr sogar gerne Essen?

 

2 thoughts on “Auswärts Essen vs. Reizdarm

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